Genussvoller Aufenthalt in Whistler


In Whistler suchten wir als erstes das Tourist-Infocenter, wo wir uns für eine geeignete Bleibe erkundigten. Da wir der englischen Sprache noch immer nicht ganz mächtig sind, suchten wir uns eine Beherbergerin aus, welche deutsch spricht. Uns wurde dabei das "Haus Heidi" empfohlen. So telefonierte wir auf die verheissungsvolle Nummer und fragten nach einem freien Gästezimmer. Wir hatten Glück und die Gastgeberin lotste uns zu ihrem Haus, welches etwas unterhalb von Whistler, auf der anderen Seite des Highway war. Dort angekommen, fanden wir hinter den Tannen etwas versteckt ein wunderschönes, heimeliges Schwarzwälder Haus. Wir wurden von Trudy herzlich willkommen und liessen uns die Annehmlichkeiten des Hauses und unser feines Zimmer zeigen.

Da sich bei Trudy das Angebot auf Bed and Breakfast beschränkte, machten wir uns zu Fuss auf den Weg ins Dorf mit einigen Restaurant-Tipps zum Essen, welche uns Trudy angegeben hatte. An der schön angelegten Fussgänger-Flanierzone in Whistler gibt es dann auch einige Möglichkeiten, sich entsprechend zu verpflegen.

Tag 5 – Donnerstag, 15. Juli 2010:

8.30h Morgenessen (Spiegelei mit Speck, Melone und Kirsche, verschiedene Brote, Butter und Konfi, Müesli). Nach dem ausgiebigen Morgenessen machen uns auf den Weg zum Abenteuer „Peak 2 Peak“. Vom Upper Village aus fahren wir mit der Sesselbahn "Wizard Express" und dann "Solar Coaster" zur Bergstation des Blackkomb Mountains. Mit einem Shuttle-Bus zur Sesselbahn und hinauf auf 2284 m, den „7th Heaven“. Dort können die Skifans auch im Sommer ihrem Hobby frönen. Zurück zum Blackkomb und einsteigen in die längste Gondelbahn der Welt(4,4 km – Spannweite 3,024 km) zum Whistler Mountain. Eine kleine Wanderung führt uns zur nächsten Sesselbahn (the Peak auf 2281 m mit dem Inukshuk). Dort ist es sehr windig und kalt und zum Teil hat es noch Schneeflecken, was aber einige Touristen nicht abhält mit Flip-Flops die Bergwelt zu erkunden. Wir beschliessen, die Rückfahrt anzutreten aber oh weh: die Bahn fährt nicht (Grund wissen wir nicht). So bleibt uns nur der Abstieg zu Fuss oder noch länger warten und frieren.

Wir nehmen den Weg unter die Füsse. Links und rechts des Weges türmen sich meterhohe Schneewände auf. Nach ca. ¾ h kommen wir auf dem Whistler Mountain an. Mit der Gondelbahn Whistler Village Gondola gelangen wir zurück ins Dorf. Zu Hause steigen wir noch kurz in den Jacuzzi-Whirlpool und lassen unsere Muskeln entspannen.

 

Tag 6 – Freitag, 16. Juli 2010:

Morgenessen (Omelette mit Kräutern etc.) Abfahrt mit dem Jeep nach Callaghan zum olympischen Park (Skischanze, Biathlon, Ski-Cross und Langlauf). Bei der Hinfahrt haben wir die erste Begegnung mit einem Bären. Er sucht sich seine Beeren und lässt sich überhaupt nicht von den Fototouristen stören. Nach Besichtigung der Anlagen und einem Erinnerungsfoto von Heinz als Skijumper fahren wir weiter zu den Brandwines-Falls. Wir machen eine schöne Wanderung durch Wald und Hochmoore bis zur Bungee-Jump-Bridge und wieder zurück.

Zu Hause angelangt stellen wir das Auto ab und gehen zu Fuss (Heinz mit Badehose ausgestattet) zum Alta Lake. Unterwegs treffen wir auf viele Bärenkothaufen. Sind wohl doch Bären in der Gegend. Aber zu Gesicht bekommen wir keinen mehr. Heinz geniesst das Bad trotz relativ kalter Temperaturen. Zum Nachtessen gehen wir ins Tenniscenter-Restaurant. Sehr gediegen und doch nicht allzu teuer.

Ein erfrischendes Bad im Alta Lake

Alta Lake Whistler

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Heinz und Barbara