Johnston Canyon und Minnewanka Lake


Tag 17 - Dienstag, 27. Juli 2010:

Nach dem Morgenessen packen wir unsere Sachen und fahren zum Blue Mountain. Das Gepäck können wir einfach abgeben. Es wird dann ins Zimmer gestellt, sobald dies bezugsbereit ist. So fahren wir auf dem Bow Valley Parkway ca. 25 km (Richtung Lake Louise) zum Johnston Canyon. Der Wanderweg führt dem River entlang zum ersten Fall und weiter hinauf zum "upper Fall". Durch den Wald steigt der Weg fast stetig an und etwa nach 2 Stunden erreichen wir die auf einer Hochebene gelegenen Ink-Pots. Das Farbenspiel dieser Wasser-Becken ist wunderschön und das Hochtal sehr idyllisch. Wir können uns fast nicht satt sehen und immer wieder findet Mann oder Frau ein neues Fotosujet. Der Abstieg wieder zurück dauert dann etwa 1 ½ h.

 

Musikalische Diashow von der farbenprächtigen Schlucht:

Animierte Bilder / Video-Show mit Musik hinterlegt:

360° Panorama vom Upper Fall + Lower Fall (Gogle Street View)


Lohnenswerter Aufstieg zu den Inkpots oberhalb der Wasserfälle

Vom Parkplatz fahren wir zurück und an Banff vorbei und nehmen die Strasse zum Minnewanka-Lake. Von dort aus könnte man auch Wanderungen unternehmen aber dafür ist es jetzt schon zu spät und wir haben unser Soll für heute erfüllt. So lassen wir es beim Bestaunen und Fotografieren bleiben. Beim Rückweg nach Banff kommen wir noch beim Two Jack- und Johnston- Lake vorbei und treffen dabei noch auf Big Horn Sheeps, die am Strassenrand grasen. Im Blue Mountain machen wir dann Bekanntschaft mit Sabine aus der Schweiz. Wir verstehen uns auf Anhieb prächtig. Unser Zimmer ist klein aber fein (so richtig „schnüselig“). Nachtessen im Maple Leaf: Kanadischer Wildlachs mit Kartoffelstock und Gemüse.

Lake Minnewanka - Panorama
Lake Minnewanka - Panorama


Field und Lake Louise Ski Area

Tag 18 - Mittwoch, 28. Juli 2010:

Von Sabine erfahren wir, dass ein long Weekend bevorsteht und wir das Zimmer im Blue Mountain nicht verlängern können, da alles ausgebucht ist und es wird überhaupt schwierig, etwas zu finden, da die Städter über dieses Wochenende alle in die Nationalparks fahren. So entschliessen wir uns, nach Field in den Yoho-Nationalpark zu fahren und dort unser Glück zu versuchen. Kurz nach der Abzweigung von Lake Louise nach Field sah ich einen Schwarzbären den Abhang heruntertrotten. Aber wir fuhren zu schnell und so konnte ich ihn nicht abknipsen. In Field angekommen gehen wir auf Zimmersuche. Aber nach etwa 4 oder 5 negativen Versuchen geben wir das Unterfangen auf und fahren zurück an den Wapta Lake zur West Louise Lodge. Wir haben Glück und können dort 3 Übernachtungen buchen. Frohen Herzens fahren wir nach Lake Louise und dort mit der Sesselbahn zur Ski-Arena hoch. Oben angekommen waren alle Wanderwege gesperrt (Bear in Area!). Aber wo sind sie denn?

Wir spazierten zur Aussichtsplattform hinüber und was sahen wir? Da ist doch tatsächlich ein Grizzley-Bär am Futtern. Mit einem Shuttle-Bus werden wir in ein nahegelegenes Bergrestaurant gefahren, von wo aus wir den Bären noch ein bisschen besser beobachten konnten. Parkwächter, die untereinander mit Funkgeräten verbunden waren, kontrollierten die Lage. Nach einer Weile trottet der Bär etwas weiter den Berg hinunter und gerät ausser Sichtweite. Auf der Talfahrt konnten wir den Grizzley nochmals bestaunen. Als wir ins Auto einsteigen, gibt es ein paar Tropfen Regen. Wir fahren nach Banff zurück und machen noch einen Abstecher ins Spring Hotel. Der Bau ist kolossal und sehr beeindruckend. Nachtessen in der Old Spaghetti Factory: Knoblauchbrot (das wir grosszügiger weise nicht anrührten), Salat, Spaghetti und 1 Kugel Eis sind alles im Preis inbegriffen.

 

Das Banff-Springs Hotel


Wetteraussichten in der Region


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