Am Bodensee


Mehr oder weniger spontan entschlossen wir uns im Herbst 2014 für ein paar Tage in die uns bis dahin eher unbekannte Bodenseeregion zu fahren. Im Internet fanden wir dann auch ein kleines, feines Hotel in Wasserburg und konnten kurzfristig auch ein  "letztes" Zimmer reservieren lassen auf der von der Seeseite abgewendeten "Nordseite". Am Sonntag Vormittag genossen wir eine gemütliche Fahrt, teils verkehrsarm "über Land", in Richtung Ostschweiz nach Romanshorn. Bei wunderbarem Herbstwetter gönnten wir uns eine ruhige Seeüberquerung auf der Autofähre nach Friedrichshafen. Da wir genügend Zeit eingeplant hatten, besuchten wir noch das Zeppelinmuseum und liessen uns von den Flug-Pionieren mit den riesigen Luftschiffen und der miterlebten Gefahren und tragischen Unfällen beeindrucken.

Von Friedrichshafen fuhren wir nach Wasserburg und fanden ein schmuckes Hotel vor mit einer gemütlichen Sonnenterrasse und Sicht nicht direkt auf den See, aber auf einen schön grünen Obstgarten. Gespannt waren wir auf unser reserviertes "Nordzimmer": Wir fanden ein nicht allzugrosses Zimmer vor, aber alles vorhanden, und für drei Nächte auch ok. Die freundliche, zuvorkommende Bedienung und vorallem das feine Essen auf der sonnig warmen Terrasse (mitte September) werteten alles auf.

 

Nach dem reichhaltigen Morgentisch entschlossen wir, nach Ravensburg zu fahren, da der Nebel am Morgen noch etwas hartnäckig über dem Bodensee lag.

Wir durchquerten die Gassen und Fussgängerzone der malerischen Altstadt und steckten unsere Nasen auch noch kurz vor der Mittagspause in ein Kaufhaus. In einem gemütlichen Strassenkaffe genossen wir einen feinen Capuccino, bevor wir dann noch zum Mehlsack und zur Veitsburg hinauf kraxelten, wo wir  eine wunderbare Aussicht auf die Stadt der Spiele und Türme genossen.


Da wir relativ früh wieder zurück im Hotel waren und der Nachmittag noch jung, beschlossen wir, am See entlang nach Lindau zu spazieren. Der Weg führte vielerorts nicht direkt dem See entlang sondern eher im Zickzack hinter den Villen durch, so zog sich unsere Wanderung doch noch etwas in die Länge. Für den Rückweg gönnten wir uns dann eine entspannte Fahrt auf dem Seeweg zurück nach Wasserburg.

An diesem Tag hatten die Wirtsleute und Angestellte des Hotels ihren Freitag, deshalb liessen wir uns im Restaurant nähe der Schiffländte unser Nachtessen servieren, wo wir bis nach Sonnenuntergang den schönen Herbsttag genossen und ausklingen liessen.

Ein weiteres Ziel in unserem Bodensee-Erkundungstrip war dann noch das Städtchen Meersburg. Die Nebeldecke hielt am Vormittag die Sonne erneut zurück, so dass sich die malerischen Gassen vorerst etwas dunkel und grau präsentierten. Auf der Aussichtsterrasse des Reithof-Restaurants genehmigten wir uns einen feinen "Braunen" und schauten den Schiffen auf dem Bodensee zu, welche aus der grauen Gegenüberseite des schweizer Ufers diesseits fuhren und anderereits auch wieder "drüben" resp. im Trüben verschwanden.

Auf einem Rundgang durch die Meersburg liessen wir uns etwas in die mittelalterliche Ritterszeit entführen mit all den damaligen Annehmlichkeiten der damaligen adeligen Leute sowie der dunklen, tiefen Kerker und Folterkeller für all diejenigen, welche sich nicht unterwerfen wollten. Das sieht in der modernen Zeit doch etwas anders aus und die Sozialeinrichtungen sind eher mit Samthandschuhen ausgestattet.

Nach dem Rundgang in den kühlen Burgmauern genossen wir noch einen sonnigen Flanier-Spaziergang durch die "Unterstadt" am See entlang.


Auf der Heimreise über Stockach - Schaffhausen machten wir einen Zwischenhalt und besuchten das Pfahlbaumuseeum in Unteruhldingen. Auch hier werden den Besucher/-innen die Lebensumstände der damaligen Bevölkerung eindrücklich vor Augen geführt und in den Pfahlbauhäuschen fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt.

 

Auf der kurzen Erkundungsreise an den Bodensee haben wir einen eindrücklichen Streifzug durch die früheren Lebensarten und die Modernisierung der Fortbewegungsmittel in der Luft durch die Zeppeline erfahren, umrahmt von kulinarischen Köstlichkeiten und gastfreundlichen Leuten.


Frühling 2019 im Allgäu - Wangen und Umgebung

In der Woche vor Ostern hatten wir noch Ferien und so fuhren wir für einen Kurzaufenthalt ins Alläu. Barbara hatte im Internet das liebevolle Städtchen Wangen im Allgäu entdeckt und so suchten wir uns ein passendes Hotel aus. Knapp ausserhalb der Stadtmauer in idealer Nähe fanden wir das Hotel Allgovia (Garni), welches für uns sehr optimal gelegen schien: Gratisparkplatz beim Hotel, herzlicher Empfang, gut eingerichtetes Zimmer, vielseitiges Morgenbuffet, idealer Ausgagspunkt für Wanderungen oder auch Velo-Ausflüge rund um Wangen.

Im gemütlichen Städtchen gibt es einige Einkehrmöglichkeiten um den Tag ausklingen zu lassen bei einem feinen Bier in den sonnigen Gassen und dem anschliessenden Nachtessen. Virtueller Rundgang.


Bei schönstem Frühlingswetter und angenehmen Temperaturen haben wir zwei Rundwanderungen unternommen.

Die Erste starteten wir direkt vom Hotel aus in Richtung Osten, dem Bachlauf der oberen Argen entlang . Weiter im Tal hinten bogen wir dann links den Hügel hinauf und genossen eine wunderbare Aussicht auf das hügelige Allgäu und die nahen Alpen.

Die zweite Rundwanderung starteten wir im nahe gelegenen Ratzenried. Am unteren Schlossweiher entlang gelangten wir zur Burgruine Ratzenried und liessen uns dort etwas in die mittelalterliche Zeit versetzen. Unser Weg führte uns danach durch den frischen Frühlingswald am oberen Schlossweiher vorbei durch den Weiler Sechshöf auf den Aussichtspunkt am Kögeleck, wo wir einen weiteren weitschweifenden Rundblick übers Allgäu geniessen konnten.

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